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Kindertipp:Entscheidungen treffen

(Foto: privat)

Jeder kann irgendwas besonders gut. Marla, 6, weiß zum Beispiel, wie man am besten Klarheit gewinnt, wenn man sich nicht so recht entscheiden kann. Hier verrät sie, wie Ablenkbilder und Ersatzgedanken dabei helfen können.

Ablenken

Zum Beispiel, wenn ich bei meiner besten Freundin zum Übernachten eingeladen bin. Einerseits stelle ich mir das lustig vor, aber irgendwie will ich auch lieber zu Hause bleiben. Das Nachdenken darüber macht mich müde und traurig. Um mich abzulenken, male ich ein Bild.

Freuen

Was auch immer hilft: Fast alles kann man ganz kurzfristig entscheiden. Bis es so weit ist, lohnt es sich eigentlich nicht zu grübeln.

Reden

Wenn ich nicht aufhören kann zu überlegen, gehe ich zu meinen Eltern und erzähle ihnen, dass ich mich nicht entscheiden kann. Sie sagen dann: "Neue Erfahrungen machen das Leben reich." Aber wenn ich trotzdem heimwill, kann ich anrufen, und sie holen mich ab.

Abwarten

Manchmal sage ich mir auch: Morgen bist du schon älter, dann weißt du bestimmt auch schon besser, welche Entscheidung für dich die richtige ist. Das ist ein gutes Gefühl.

Ersatzgedanken

Oder ich überlege mir etwas richtig Schönes, auf das ich mich total freuen kann. Meinen Geburtstag zum Beispiel. Dann verschwindet das blöde Gefühl, mich nicht entscheiden zu können.

© SZ vom 30.05.2020

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