Digitale WirklichkeitIm Zweifel für den Zweifel

Lesezeit: 8 Min.

Roberto A Sanchez/istock/Getty Images/Bearbeitung: SZ

Der Fake ist zum Standard geworden. Eine Zumutung? Nein, denn der neue Echtheitszweifel könnte sich als eine verspätete Form digitaler Mündigkeit entpuppen.

Essay von Michael Moorstedt

SZ bei Google bevorzugen

Eines von vielen Schlachtfeldern im Kampf um die sogenannte Realität befindet sich in der Bahnhofstraße 88, 66386 St. Ingbert im Saarland. Hier hat das Start-up Detesia seinen Sitz, dessen fünf Mitarbeiter an einem großen Auftrag arbeiten. Herauszufinden, was noch echt ist und was nicht. Sie untersuchen Fotos und Videos daraufhin, ob sie von künstlicher Intelligenz gefälscht wurden. „Früher konnte man KI-Inhalte noch daran erkennen, dass irgendwo im Bild ein Finger gefehlt oder zu viel war“, sagt Philipp Dewald, einer der Gründer. „Heute hat sich die Technologie so sehr weiterentwickelt, dass die Ergebnisse fotorealistisch aussehen.“

Zur SZ-Startseite

Rage-Bait-Debatte
:Mensch, ärgere dich!

Wut ist der Treibstoff der digitalen Öffentlichkeit. Kein Gefühl lässt sich so leicht triggern, so präzise instrumentalisieren, so messbar in Klicks und Shares umrechnen – und wir alle fallen täglich darauf rein.

SZ PlusEssay von Michael Moorstedt

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: