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Historie:Ein bayerischer Volksstamm

In Fürth gab es um 1800 eine der größten jüdischen Gemeinden in Bayern - diese zeitgenössische Darstellung zeigt eine Zusammenkunft vor der Synagoge.

(Foto: All mauritius images/mauritius images/The Picture Art Collection/Alamy)

Seit 1700 Jahren sind jüdische Gemeinden in Deutschland bezeugt. Ihre Geschichte im Freistaat ist eine ganz besondere - und weit mehr als eine Leidenszeit.

Von Michael Brenner

Müssen wir heute, im Jahr 2021, tatsächlich darüber reden, dass die Juden zu Bayern gehören? Die ersten von ihnen kamen schließlich wohl schon in der Römerzeit in die Regionen des heutigen Freistaats, noch bevor hier christliche Gemeinden existierten. Wir können davon ausgehen, dass bereits vor dem Jahre 321 Juden mit den Römern in die Region von Rhein und Donau mitwanderten. Als der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber 1999 das Jüdische Museum Franken in Fürth mit den Worten eröffnete: "Die Juden sind der fünfte Volksstamm Bayerns", hatte er natürlich recht. Die Sache ist nur ein wenig komplizierter.

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