Josef Hader im Interview:"Ich habe lange gedacht, ich bin ein Hypochonder"

Lesezeit: 9 min

Judith Prockl

"Natürlich beobachte ich zurzeit auch meine Lunge genauer": Josef Hader.

(Foto: picture alliance / Ricardo Herrgott)

Ist eine Krise gut oder schlecht für Berufshumoristen? Und wie denkt einer über Politiker, die bei ihm auf der Bühne oft Volltrottel sind und nun die Welt retten sollen? Ein Gespräch mit dem österreichischen Kabarettisten Josef Hader.

Interview von Roman Deininger

In besseren Tagen würde man Josef Hader sicher in einem Wiener Kaffeehaus treffen. In der Corona-Krise muss es auch das Telefon tun. Gar nicht so schlimm, sagt Hader: In manchen Kaffeehäusern trinke man die Melange ja eh nur, weil die Mehlspeisen so trocken seien. Dann spricht Österreichs wohl bekanntester Kabarettist über das Leben in Zeiten des Virus.

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