Jackie O.:Von der Pillbox zur Sonnenbrille

Jackie Kennedy und ihre Markenzeichen: In der Phase als US-Präsidentengattin sorgten die Pillbox-Hüte für ein adrettes Aussehen. Als berüchtigte "Jackie O." verbarg sie sich hinter riesigen Sonnenbrillen.

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Jackie Kennedy und ihre Markenzeichen: In der Phase als US-Präsidentengattin sah sie mit den Pillbox-Hüten adrett-perfekt aus. Als berüchtigte "Jackie O." verbarg sie sich hinter riesigen Sonnenbrillen.

Sie war eine der meistfotografierten Frauen der Welt und begeisterte sich dennoch für Fotografie. Jacqueline Bouvier war als junge Frau im Jahr 1953 als Bildreporterin und Journalistin für den Washington Times Herald in Washington, D.C. unterwegs.

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Im selben Jahr, 1953, heiratete die Tochter von "Black Jack Bouvier" den jungen Senator von Massachusetts, John F. Kennedy, der die Millionen seines Vaters hinter sich und eine vielversprechende Politkarriere vor sich hatte.

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Das war die Initialzündung für ein erfolgreiches Wahlkampfteam: John und Jacqueline tourten als "Jack and Jackie" durch die USA und bezauberten die Amerikaner. Jackie trägt schon First-Lady-like Pillbox und Kurzmantel.

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Amerikanisches Königspaar: Groß anfangen, dachte sich Jacqueline Kennedy und suchte sich für die Inaugurations-Zeremonie in Washington eine Pillbox aus, die John F. Kennedys Zylinder in nichts nachsteht. Der kurze Mantel ist zwar sehr schick, dennoch hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die neue First Lady während der Amtseinführungszeremonie fror wie ein Hund. Kein Wunder: Es war ein sehr kalter Januar 1961.

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Dennoch: Es kommt nicht nur auf den Hut an, sondern auch darauf, wie man ihn trägt. Im direkten Vergleich mit Jackies Vorgängerin im Weißen Haus, Mamie Eisenhower (die die neue First Lady gerade durch ihr neues Zuhause geführt hat), zeigt sich: Auch wenn es technisch aufwendig ist - den richtigen Pfiff bekommt eine Pillbox erst, wenn man sie auf dem Hinterkopf trägt.

Allerdings stand Jackie bei diesem Besuch nur so lange, wie Fotografen anwesend waren. Den Rest des Tages wurde sie von Mamie im Rollstuhl durch die Gänge geschoben.

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Denn nur wenige Tage vorher war sie aus dem Hospital entlassen worden, nach der schweren Geburt von John F. Kennedy junior.

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Der nächste Kennedy wird getauft. Der Präsident selbst ist allerdings so abgelenkt, dass man sich fragt, was er von den Hüten seiner Frau hält.

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Für die Fotografen waren Jackie und ihr pastelligen Outfits ein Fest - hier beim Verlassen einer Kirche in Palm Beach, Florida.

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Eine ganz exotische Version trägt sie hier im pakistanischen Peshawar. Den schwarzen Pelzhut schenkte ihr der damalige pakistanische Präsident Mohammed Ayub Khan. Daneben ihre Schwester Lee (eigentlich Caroline), die durch Heirat mit dem polnischen Prinzen Radziwill kurzzeitig zur Prinzessin wurde.

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Einer der legendärsten Auftritte der US-First-Lady war der Staatsbesuch in Frankreich im Jahr 1961. Die Aufnahme zeigt Jackie, die fließend Französisch sprach, bei der Begrüßung durch den französischen Präsidenten Charles de Gaulle vor dem Élysèe-Palast. Links John F. Kennedy, rechts Madame de Gaulle - und den Übersetzer in der Mitte benötigt Jackie nicht. Das von Oleg Cassini entworfene Kostüm ist übrigens blaßgelb.

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Wo Jackie auftauchte, bildeten sich Menschenmassen: Hier nach dem offiziellen Empfang in Paris. Auf Jackies Kopf - eine besonders aparte Pillbox.

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Der wohl bekannteste Hut, den Jackie Kennedy je trug: An das Rosa ihres Kostüms können sich Millionen Menschen aus dem Zapruder-Video erinnern. Das Bild zeigt Jackie und hinter ihr John F. Kennedy in den letzten Minuten als Ehepaar. Kurz danach starb der US-Präsident nach dem Attentat von Dallas im Krankenhaus. Es ist der 22.11.1963.

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Ein Bild, das um die Welt ging: Der damals dreijärhrige John F. Kennedy Jr. (rechts vorn) salutiert am Sarg seines ermordeten Vaters in Washington. Links steht die Kennedy-Tochter Caroline. Die Witwe Jackie ist verschleiert, neben ihr steht der Bruder des Präsidenten, Senator Edward Kennedy.

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Die Witwe, mit schwarzer Pillbox, erhält die Flagge, die den Sarg ihres Ehemanns bedeckt hatte.

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Die einsame Witwe eines Helden - das sollte sie bleiben, wenn es nach der Mehrheit der Amerikaner gegangen wäre.

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Doch Jackie weigerte sich, den Rest ihres Lebens als Denkmal zu verbringen. Die Lady Di der Sixties war "Jackie O.", die sich hinter großen Sonnenbrillen versteckte und von unzähligen Paparazzi unermüdlich gejagt wurde.

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Auslöser dieser Entwicklung war die Heirat zwischen Jackie und dem griechischen Reeder Aristoteles Onassis (hier auf der Fahrt zum US-Botschafter in Paris im März 1970). Eine ganze Generation von Amerikanern sah das Andenken an JFK beschmutzt, als seine Witwe sich erneut verheiratete.

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Die Frau mit der Sonnenbrille: Jackie bei der Beerdigung ihres zweiten Mannes, Aristoteles Onassis, in Griechenland.

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Nach den Onassis-Jahren legte sich die Aufregung um Jacqueline Kennedy Onassis. Fahrradtouren mit John F. Kennedy Jr. durch den Central Park in New York sind keine Ungewöhnlichkeit.

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Im Rückblick setzte sie einen Trend: In diesem Ensemble verließ Jacqueline Kennedy 1961 die US-Botschaft in Paris, auf dem Weg zu einem Empfang.

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In diesem Outfit stieg die französische Premiére Dame Carla Bruni-Sarkozy 2008 in London-Heathrow aus dem Flugzeug.

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Die Pillbox macht's, denkt sich Madame Bruni-Sarkozy beim Staatsbesuch in London - und setzt mit einer Hommage an Jackie einen Kontrapunkt zu Elizabeth II., die ja sonst als die Frau mit den berühmtesten Hüten gilt.

Foto: Reuters

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