Familie:Der Mythos der perfekten Mutter

Familie: Die Influencerinnen Sarah Malnerich und Francesca Fiore kämpfen gegen den Druck, der auf italienischen Müttern lastet.

Die Influencerinnen Sarah Malnerich und Francesca Fiore kämpfen gegen den Druck, der auf italienischen Müttern lastet.

(Foto: PR)

Von wegen deutsche Helikoptereltern: Aus italienischer Sicht, sagen die Frauen hinter "mamma di merda", machen deutsche Mütter einen schlechten Job. Über den Druck auf Frauen, einem Idealbild zu entsprechen.

Von Annette Reuther

Das Dilemma der mamma italiana beginnt beim Studium des Schulmenüs. Dort gibt es jeden Tag primo, secondo, frutta: Pasta in allen Variationen, ein Hauptgericht mit Fleisch, Fisch, Ei oder vegetarisch, zudem eine Gemüsebeilage und Obst. Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht gibt es daran nichts auszusetzen - im Vergleich zu deutschen Schulmensen allemal nicht. Die perfekte mamma studiert also das Menü. In ihrem Kopf beginnt sie, eine Einkaufsliste zusammenzustellen, damit das Kind am Abend nicht das Gleiche isst wie mittags, geht frische Zutaten einkaufen, holt das Kind von der Schule ab, stellt sich in die Küche und bereitet das Essen zu.

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