Die tragische Geschichte von Justin Fashanu kann man bis heute als eine Botschaft an alle queeren Fußballer interpretieren: Ihr gehört hier nicht hin. Fashanu, 1961 in London geboren, war 1990 der erste aktive Fußballprofi, der seine Homosexualität öffentlich gemacht hat. Als er sich am 2. Mai 1998 in einer Garage erhängte, hinterließ er einen kurzen Abschiedsbrief, darin der Satz: „Schwul und eine Person des öffentlichen Lebens zu sein, ist hart.“
ProfisportWas man auf gar keinen Fall in der Kabine erzählt
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Offen queere Profi-Athleten sind bis heute eine große Ausnahme. Jetzt geht die Serie „Heated Rivalry“ über eine Liebesbeziehung zweier Eishockeyprofis viral. Warum ist Homosexualität im Männersport, und da vor allem im Fußball, noch immer so ein Tabu?
Essay von David Kulessa
