USADas Drama am Little Bighorn

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Das Brauereiimperium von Anheuser-Busch bewarb mit der Lithografie der Schlacht am Little Bighorn ein Bier. Das Bild wurde eines der meist reproduzierten Bilder im 19. und 20. Jahrhundert – und formte die Vorstellung vom Wilden Westen mit.
Das Brauereiimperium von Anheuser-Busch bewarb mit der Lithografie der Schlacht am Little Bighorn ein Bier. Das Bild wurde eines der meist reproduzierten Bilder im 19. und 20. Jahrhundert – und formte die Vorstellung vom Wilden Westen mit. Patrick Brown/National Museum of American Hist

Vor 150 Jahren gelang den Indigenen im Territorium Montana ihr letzter großer Sieg über die US-Armee. Er sollte sie alles kosten.

Von Johanna Pfund

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Dieser 25. Juni 1876 war heiß und schwül in der Prärie am Little Bighorn River. Tausende Tipis reihten sich am Westufer aneinander.  „Greasy Grass“, fettes Gras, nannten sie den Ort. Kinder, auch Frauen und Männer badeten im Fluss, andere Frauen waren unterwegs, um wilde Rüben zu sammeln, ein paar Krieger waren auf der Jagd. Stammesangehörige der Oglala, Hunkpapa, Brulé, Sans Arc, Minneconjou, Santee – alle den Sioux zugehörig – und der befreundeten Cheyenne sowie Arapaho hatten ihre Zelte gemeinsam hier im Südosten des Territoriums Montana aufgeschlagen. „Wir erwarteten keinen Angriff“, so erinnerte sich Good White Buffalo Woman später.

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