Ein kleiner Junge schleicht sich in die Besprechung, in der Autoren und ein Illustrator Vorhaben erörtern. Beherzt ergreift er das Wort und beschwert sich. Es gebe Lexika für Erwachsene, sein Vater habe sogar eines mit zwölf Bänden, und sogar welche für Jugendliche. Aber keines für Kinder: „Das ist nicht richtig! Und da möchten wir Sie fragen, ob Sie nicht eins drucken wollen.“
Historie„Kinder sollen lesen, was ihnen gefällt“
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In den Fünfzigerjahren eroberte „Die Kinderwelt von A bis Z“ den deutschsprachigen Raum. Ihr Mitbegründer, der österreichische Jugendbuch-Papst Richard Bamberger, schuf damit ein Genre, das seine jungen Leserinnen und Leser endlich ernst nahm.
Von Joachim Käppner
