US-Bomben auf Tokio vor 80 JahrenAls Feuer vom Himmel floss

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„Es ähnelt keinem Feuer, das man kennt“: Tokio nach dem Luftangriff in der Nacht auf den 10. März 1945.
„Es ähnelt keinem Feuer, das man kennt“: Tokio nach dem Luftangriff in der Nacht auf den 10. März 1945. Reinhard Schultz/Imago

Kein Luftangriff war so zerstörerisch wie das Bombardement Tokios am 10. März 1945 durch die US Air Force. Aber was, wenn die Verteidiger der Zivilisation von deren Feinden nicht mehr zu unterscheiden sind?

Von Joachim Käppner

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Shizuo Takeuchi hörte das unheimliche Dröhnen, das rasch näher kam, sie sah schwarze Schatten am Nachthimmel. Und dann versank die Welt in Blut, Asche und Feuer. Die junge Frau hielt ihre Eltern an der Hand, sie rannten fort, irgendwohin, und sie hatten Glück. Die Familie entkam dem Feuersturm, den 279 schwere viermotorige Bomber vom Typ B-29 Superfortress am 10. März 1945 in Tokio entfesselten.

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Vor 80 Jahren zerstörten britische Bomber die Geheimfabrik, in der die Deutschen eine furchtbare neue Waffe herstellten: die "V2". Peenemünde war ein Ort, an dem sich die Wissenschaft in den Dienst des Bösen gestellt hatte.

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