Kürbisse schnitzen, Lichter anzünden, Laub rechen - was man halt so tut, wenn der Sommer zu Ende geht. Dabei sieht das Gesicht manches Gärtners selbst wie ein geschnitzter Kürbis aus - mit Mundwinkeln, die in einer Zickzacklinie gleichzeitig nach oben und nach unten zeigen. Die widerstrebenden Gefühle haben einen guten Grund oder besser: zwei. Einerseits explodieren nach dem warmen und trockenen Spätsommer die Farben in Wald und Flur. Buchen, Ginkgo und Lärchen überbieten sich in knalligen Gelb- und Kupfertönen, während Ahorn, Essigbaum und Roteiche immer strahlender erröten. Bunter wird's nicht! Wer mag da an Herbststürme, Nachtfröste und Winterreifen denken?
LaubBlattgold oder Fluch der Bäume
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Egal, ob man es liebt oder hasst: Im Herbst kommt kaum ein Gartenbesitzer um Berge von Laub herum. Was tun?
Von Joachim Becker
