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Haute Couture Paris:Heiße Bräute

Wer sagt denn, dass man nur im Mai heiraten darf? Die Herbst/Winter-Schauen in Paris standen ganz im Zeichen der Braut.

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Die Haute Couture-Schauen in Paris standen bei den meisten Designern im Zeichen der Braut - wenn nicht, so dominierte zumindest der Schleier.

Märchenhaft kommt die Frau bei Valentino daher: Fließende Stoffen bringen ihre Formen zur Geltung, gedeckte Farben lassen der Weiblichkeit den Vortritt.

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Gefiederte Elfe: Valentinos Designer Maria Grazia Chiuri und Pier Paolo Piccioli versehen weibliche Schultern mit schützendem Gefieder.

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Völlig schleierhaft: Jean Paul Gaultier lässt die Braut turmhoch frisiert und unter einem transparenten, mit Nerz umfassten Schleier defilieren.

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Für diesen Entwurf ließ sich Gaultier offenbar von den Kostümen aus "Star Trek" inspirieren.

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Immer wieder gern genommen: Der Libanese Elie Saab schickt die Braut in einem Traum aus Weiß auf den Laufsteg. Schleier, Spitze, florale Applikationen - das volle Programm.

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Schneekönigin: Dieses Modell lässt winterliche Gefühle aufkommen - im optischen Sinne. Die Gefühle bleiben hübsch warm bei so viel Samt und Flausch.

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Karl Lagerfeld; Chanel; Paris; Haute Couture

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Auch im Hause Chanel setzt man auf blankes Weiß. Dafür lässt Karl Lagerfeld die Braut gänzlich unverschleiert - was die ausladende Schleppe mehr als ausgleicht.

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Karl Lagerfeld; Chanel; Paris; Haute Couture

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Dafür kann sich die Dame auf dem Standesamt ganz nach Belieben bedeckt halten. Lagerfeld zeigt einen tiefsitzenden, hutförmigen Schleier, dessen Form sich im kaskadenhaften -Schößchen-Rock wiederholt.

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Givenchy; Paris; Haute Couture; Brautkleid; Hochzeit

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Riccardo Tisci feiert die Braut, indem er mit Gegensätzen arbeitet und sie - zur Gänze verschleiert - in einem schulterfreien Hosenanzug für Givenchy defilieren lässt.

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Givenchy; Paris; Haute Couture

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Auch farblich spielt Tisci mit Kontrasten. Für seine Kollektion ließ sich der Givenchy-Designer von verschleierten Haremsdamen inspirieren. Jeder Zentimeter Haut ist bedeckt - wenn nicht mit transparentem Stoff, dann mit Gold.

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Lacroix; Paris; Haute Couture

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Christian Lacroix huldigt der Braut, indem er sie als Heilige Mutter Gottes darstellt. Der Modedesigner wird so manches Gebet an sie gerichtet haben: Er hofft nach wie vor auf einen Käufer für sein von der Insolvenz bedrohtes Modehaus.

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Lacroix; Paris; Haute Couture

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Unterstützung erhielt der Franzose umgehend: Die Models liefen für ihren Chef umsonst. Hoffen wir, dass Lacroix auch in der kommenden Saison so tief blicken lässt.

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Giorgio Armani Privé; Paris; Haute Couture

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Nichts für die Kirche: Giorgio Armani hielt sich nicht lange mit Kragen und Knöpfen auf, sondern ließ jede Menge Haut sehen. Er war einer der wenigen Stardesigner, die das Thema Hochzeit nicht einmal streiften.

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Giorgio Armani Privé; Paris; Haute Couture

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Manche Entwürfe für den herbstlichen Kleiderschrank der Dame wirken auch, indem Armani an der richtigen Stelle mit Stoff spart.

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Schleierhafte Mode, Haute Couture Paris, Dior, Galliano; AP

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Zum Auftakt der Pariser Modenschauen präsentierte John Galliano für Dior in gewohnt farbenprächtiger Szenerie ein aufregend gerüschtes Modell, das auch jenseits des Altars als Outfit bestehen kann.

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Schleierhafte Mode, Haute Couture Paris, Dior, Galliano; AP

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Die Braut erschien zum Schluss in Lingerie: mit einer im Rücken geschnürten hautfarbenen Spitzencorsage als Oberteil und rauschendem weißen, leicht durchsichtigem Tüllrock.

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Schleierhafte Mode, Haute Couture Paris, Stephane Rolland; AP

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Auch Gallianos Kollegen setzen auf fließende Stoffe: Für seine Winterkollektion hat der französische Designer Stephane Rolland gleich ein ganzes Flussbett samt brauner Kieselsteine in Tüll nachgebildet.

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Schleierhafte Mode, Haute Couture Paris, Stephane Rolland; AFP

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Alles fließt, auch bei diesem Entwurf von Rolland: Mehrere Seidenlagen bilden ein wellenförmiges Muster.

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Schleierhafte Mode, Haute Couture Paris, Christophe Josse; AP

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Der Franzose Christophe Josse setzt auf den obligatorischen Busenblitzer - mal in schwarz, ...

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Schleierhafte Mode, Haute Couture Paris, Christophe Josse; AP

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... mal ganz in weiß. Trotz des viktorianischen Ausmaßes des Kragens gibt sich das Kleid weiblich, zeigt Sehenswertes und verbirgt Schützenswertes.

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Schleierhafte Mode, Haute Couture Paris, Alexis Mabille; AFP

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Auch dieser Entwurf von Alexis Mabille täuscht: Was so bieder und brav daherkommt, ist mitnichten das Produkt eines Sinnenfeindes.

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Schleierhafte Mode, Haute Couture Paris, Alexis Mabille; AFP

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Mabille kann auch mit weitaus weniger Stoff: Dieses süße Nichts lässt viel Platz für Fantasie und erweist sich als überaus hilfreich - wenn schon nicht als Brautkleid, so doch zumindest bei der Partnersuche.

Foto: AFP (sueddeutsche.de/dpa/bre/vs)

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