HistorieGrüß dich, altes Haus!

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„Wie wär’s, wenn wir uns einmal wieder auf dem Zollenspiecker ein Rendezvous gäben?“ Das gerettete und restaurierte Hamburger Fährhaus heute.
„Wie wär’s, wenn wir uns einmal wieder auf dem Zollenspiecker ein Rendezvous gäben?“ Das gerettete und restaurierte Hamburger Fährhaus heute. (Foto: Ria Henning-Lohmann/Christian Ohde)

Ein neues Buch erzählt fast 800 Jahre Geschichte an einem einzigen Gebäude: dem in letzter Stunde vor dem Abriss geretteten Zollenspieker, von dem aus das reiche Hamburg seit dem Mittelalter die Elbe kontrollierte.

Von Cord Aschenbrenner

Breit ist der Strom hier, das Wasser fließt schnell und ruhig. Hin und wieder lässt sich ein dicker Ast von der Strömung schieben. Drüben, am niedersächsischen Ufer der Elbe, sinkt langsam die Sonne nach unten. Weit oben ziehen drei verspätete Gänse nach Südosten, ein Möwenpaar verständigt sich durch gelegentliche Rufe. Sonst ist nichts zu hören. Joachim Mohr beschreibt mit dem rechten Arm einen weiten Bogen stromaufwärts: „Von dort drüben mussten die Fährleute“, er macht eine halbe Drehung, „erst mal ein ganzes Stück gegen den Fluss rudern, dann drehten sie den Bug in die Strömung“, jetzt deutet Mohr mit der Hand auf das Wasser, das zwischen den paar Stegen eines winzigen, winterleeren Yachthafens schwappt, „und ließen sich hier antreiben“.

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Präsident Donald Trump schickt einen Flugzeugträger vor die Küste Venezuelas. Die Militäraktion erinnert an die „Venezuela-Krise“ 1902/1903, als die USA dem Deutschen Reich drastisch klarmachten, wer in dieser Weltgegend das Sagen hat.

SZ PlusVon Reymer Klüver

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