Günter Wallraff„Es ist erstaunlich, was ich nun über mich erfahre“

Lesezeit: 11 Min.

„Oberflächliche Partygespräche, Smalltalk liegen mir nicht“: Der Journalist Günter Wallraff, 82.
„Oberflächliche Partygespräche, Smalltalk liegen mir nicht“: Der Journalist Günter Wallraff, 82. (Foto: Kadir Ilboga)

Der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff über seine Zeit im Kinderheim, Perücken, die auch beim Duschen halten − und wo er heute, 40 Jahre nach Erscheinen seines Buchs „Ganz unten“, recherchieren würde.

Interview von Mareen Linnartz und Christian Mayer

Günter Wallraff hat in seinem Leben viele Rollen gespielt - er war für seine verdeckten Recherchen der türkische Arbeiter „Ali“, arbeitete bei der Bild-Zeitung als „Hans Esser“, mimte als „Kwami Ogonno“ einen somalischen Geflüchteten. Der Reporter, der wie kaum ein anderer in Deutschland für investigativen Journalismus steht, öffnet die Tür in Köln-Ehrenfeld und lädt in den Garten seines Hauses ein, eine grüne Idylle in der Großstadt. Ob man einen Espresso möchte? Während des Gesprächs rufen immer wieder Leute an, die auf Wallraffs Hilfe hoffen. Vor ihm liegt ein Block, in dem er sich öfter etwas mit einem Kuli notiert.

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