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Grillzubehör:Brutzeln für Angeber

Die Grillsaison kommt. Natürlich kann man sich auf den schlichten Holzkohlegrill verlassen. Wir zeigen Ihnen Zubehörideen für den verfeinerten und den schrägen Geschmack: vom Aromachip bis zum Grillwok. Von Christoph Gröner

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Grillen, eine Kunst für sich. Zumindest in den USA wird das Braten über dem offenen Feuer in den Stand des Kults erhoben und mit schweren Luxusgrills zelebriert. In Deutschland dominiert dagegen der gemeine Holzkohlegrill. Amerikanische Gäste....

Und wie grillen Sie? Verraten Sie uns ihre Tricks.

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lassen sich vom Barbecue allerdings auch weit von daheim begeistern. Beim Besuch von George W. Bush im vorpommerschen Trinwillershagen im Juli 2006 schaute Gastgeberin Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) skeptischer als ihr Besucher aus den Staaten.

Mit ein paar Tricks sorgen auch Sie beim Grillen für große Augen: Die besten - und die schrägsten - Zubehörideen finden Sie auf den nächsten Seiten.

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Für Aufschneider: Das durchschnittliche Grillbesteck bei der Seeparty mit Freunden besteht aus einer zu kurzen Gabel und einem stumpfen Messer. Heiß umworben, wer also mit einem vollständigen Profiset anrückt und Spezialgreifer aus dem Silberkoffer zückt. Aber ärgern Sie sich nicht, wenn Sie dann für die komplette Mannschaft wenden, stechen und teilen müssen. Ist dann alles fertig, verteilen Sie zügig das Edelstahl-Besteck. Sonst müssen Sie die Gäste auch noch füttern.

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Für Bequeme: Wer sich nicht zum Grillmeister berufen fühlt, sollte auf faltbaren Campingstühlen mit Getränkehaltern und Sonnenschirm Platz nehmen. Der bescheidenen Forderung "Ein Halsrücken, zwei Käsekrainer, eine Rostbratwurst - und eine Kartoffel aus dem Feuer, bitte!" - gesprochen aus der Horizontalen - wird sich kein echter Freund widersetzen. Sollte als Antwort jedoch ein Stück Grillfleisch fliegen, kann der Schirm - schnell genug eingesetzt - das Schlimmste verhindern.

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Für Hitzige: Die richtige Grilltemperatur - ein Dauerthema grillender Männer, die normalerweise in großen Gruppen diskutieren und deshalb meistens zu keinem Ergebnis kommen. Um überflüssiges Lamentieren zu vermeiden: Objektive Resultate bekommen Sie mit einem Grillthermometer.

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Für Spezialisten: "Curry", "Knoblauch" oder "Zigeuner" - die Standardsoßen führen kaum mehr zu Begeisterung. Sorgen Sie für Überraschungseffekte: Wie wäre es mit Soßen von Hollywoodstar Paul Newman? Bio und sozialverträglich. Unschlagbar bleiben aber natürlich Eigenkreationen wie Curry-Banane, pürierte Erbsen mit Chili oder Gorgonzolasauce mit Knoblauch.

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Für Pedanten: Wer sein Fleisch selbst einlegt, kann die Stimmung damit deutlich heben. Aber Achtung: Schwärmen Sie nicht zu lange von Ihrer mediterranen Marinade - das nervt. Und pinseln Sie bitte nicht am See, sondern daheim. Außer, Sie verwenden dabei dieses futuristische Stück mit Stahlborsten, das ein echter Hingucker ist.

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Für feine Nasen: Auch Holzkohle hat ein Recht darauf, angenehm zu duften. Mit sogenannten "Pellets", vulgo Holzstückchen, lässt sich das Fleisch aufs Vortrefflichste aromatisieren - sogar mit dem Geruch von Whiskey-Eichenholzfässern. Unglaublich, aber wahr: Das Steak bleibt dabei nüchtern.

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Für Südländer: Schon oft auf Grillplätzen unterhalb des Brenners gesichtet wurde die Espressokanne auf dem Rost. Für eine verletzungsfreie Nutzung würde zwar niemand die Hand ins Feuer legen. Aber dem Völlegefühl nach drei Steaks wird damit in jedem Fall wirklungsvoll der Kampf angesagt.

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Für Unentschlossene: Also was denn nun, Holzkohle oder Elektro? Dieser elektrische Grillanzünder für den Holzkohlengrill erspart Ihnen das Hantieren mit Spiritus und Zeitungsknöllchen. Nur Pusten muss man noch selbst - oder man nimmt den Föhn. Übrigens: Auch unter größtem Hunger sollte die Heizspirale nicht als Mini-Elektrogrill missbraucht werden.

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Für Komplizierte: Ein Wok für den Grill. Passt China-Gemüse zum Grillen? Wir meinen: nein. Aber gesund soll es ja sein, so vitaminreich und ganz ohne Fett. Leider laufen Sojasauce und andere flüssige Zutaten ungenutzt durch und sorgen unter Umständen für viel Rauch im Grill. Deshalb lieber gleich darauf verzichten.

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Für Puristen: Ein Bier - einige Spritzer zischend auf das Grillfleisch, der Rest maßvoll getrunken - gehört zur Grundausrüstung des Grillens und ist zugleich ein stilsicheres Zubehör in der Abendsonne. Dazu passt: ein einfacher Holzkohlegrill.

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Für Verrückte: In den USA werden tatsächlich solche Apparaturen für das perfekte "Beer-Can-Chicken" verkauft. Der zugehörige "Grillpapst" heißt Steven Raichlen. Das Prinzip funktioniert auch mit einer gewöhnlichen Dose Bier: Dose öffnen, etwas Bier abgießen und mit Gewürzen nach Wahl bestücken. Mariniertes Hähnchen auf die Bierdose setzen und in geschlossenen Kugelgrill stellen. Durch das verdampfende Bier bleibt das Fleisch schön saftig. Bei uns noch relativ unbekannt - dabei liegt die Glückseligkeit so nah.

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screenshot: grillsportverein.de, Texte: Christoph Gröner

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