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Gretchen Dutschke im Interview:"Das war meine Idee mit der Kommune"

Freigeist: Ihre Examensarbeit im Theologiestudium schrieb Gretchen Dutschke 1971 über "revolutionäre Bewegungen zur Zeit Christi".

(Foto: Claudia Klein)

Gretchen Dutschke, die Frau des Aktivisten Rudi Dutschke, schildert die früheren Machtkämpfe innerhalb der Linken, die schweren Jahre nach dem Attentat - und erklärt, was von Achtundsechzig geblieben ist.

Interview: Lars Langenau, SZ-Magazin

Gretchen Dutschke lebt in einem alternativen Wohnprojekt in Berlin-Friedrichshain: Jeder hat seine eigene Wohnung, aber man kann sich viel treffen und zusammen kochen. Am Klingelschild steht ihr Mädchenname Klotz. Auf einem Hocker steht das stilisierte Konterfei ihres 1979 an den Spätfolgen eines Attentats verstorbenen Mannes. Rudi Dutschke nannte Gretchen zunächst ­"Carol", weil er "Gritschin" zu kompliziert fand, und dann, weil sie dagegen protestierte, liebe­voll ­"Kobold". Klein und sehr lebendig ist sie tatsächlich, ihr Deutsch stark amerikanisch eingefärbt.

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