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Coronavirus:Ärztin ohne Grenzen

Sie kennt nur ein offenes Europa: Anna Klimkova ist Slowakin, wurde in Tschechien ausgebildet und arbeitet jetzt in Deutschland.

(Foto: Marcel Laskus)

Für Medizinerinnen wie Anna Klimkova sind Einreisebeschränkungen kein Hindernis. Das ist ein Glück für die Kliniken in Sachsen - und ein Problem für die Kliniken in Tschechien. Denen fehlt das Personal.

Von Marcel Laskus, Breitenbrunn

Wenigstens einen Vorteil hat es, dass die Grenze zwischen Tschechien und Deutschland nicht mehr für alle geöffnet ist: Die Ärztin Anna Klimkova kann jetzt eine halbe Stunde länger schlafen. Vom eigenen Bett bis zu den Betten ihrer Patienten sind es nur noch drei statt 38 Kilometer mit dem Auto. Einmal über die Karlsbader Straße, an den Nadelwäldern vorbei, die erschöpft aussehen vom schneereichen Winter. Dann rechts abbiegen, schon ist sie dort, wo sie arbeitet, am Krankenhaus Erlabrunn. Der Nachteil aber bleibt: Sie musste dafür ihre Zweizimmerwohnung in Tschechien verlassen und in eine Pension umziehen. Mal wieder.

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