Kolumne: Vor Gericht:Doch kein Davidstern

Kolumne: Vor Gericht: Der Musiker Gil Ofarim im Saal des Landgerichts in Leipzig an dem Tag seines Geständnisses.

Der Musiker Gil Ofarim im Saal des Landgerichts in Leipzig an dem Tag seines Geständnisses.

(Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

In dieser Woche gestand der Sänger Gil Ofarim überraschend, gelogen zu haben. Unser Kolumnist wundert sich über seine Anwälte, die ihrem Mandanten keinen Gefallen getan haben.

Von Ronen Steinke

Das eindrucksvollste Detail in der Kanzlei des Medienanwalts von Gil Ofarim - das ist der Rocksänger, der gerade in Leipzig vor Gericht stand wegen eines vermeintlichen antisemitischen Vorfalls - war für mich das Bild zweier leicht bekleideter Frauen. Ich hatte Zeit, es mir anzusehen, es erinnerte im Stil an den Fritz-Lang-Film "Metropolis". Es dauerte, bis der Anwalt, Markus Hennig, sich an unseren Termin erinnerte und hereinkam. Dann verbat er sich, dass ich irgendein Wörtchen von dem, was er auf meine Fragen antworten würde, zitiere.

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