Gesellschaft - Stade:Gute Resonanz auf Plakataktion gegen Prostitution

Deutschland
Blick auf Plakat mit der Aufschrift "Du kommst und ich verkomme" an einer Straße in Buxtehude. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Stade (dpa/lni) - Der Landkreis Stade hat mit seiner Plakataktion gegen Prostitution eine gute Resonanz erhalten. Rund zwei Wochen hingen 35 Motive auf großen und kleinen Flächen. "Es ist nicht okay, Frauen zu verkaufen", sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Buxtehude, Gabi Schnackenberg. Deshalb müsse Prostitution verboten werden. "Wir haben einen Meilenstein gesetzt und hoffen, dass es weitergeht", betont sie. Es müssten mehr Beratungsangebote her und der Ausstieg für Frauen einfacher gemacht werden.

Alle Bürgermeister im Landkreis unterstützen die Aktion, die von dem Verein Sisters initiiert und schon in anderen Städten wie zuletzt Köln umgesetzt worden ist. Er setzt sich für den Ausstieg aus der Prostitution ein.

Bereits 2019 plante Schnackenberg die Plakate für den Norden, wurde durch Corona aber ausgebremst. "Als 2020 die Bordelle offiziell geschlossen wurden, haben wir keinen Sinn in der Aktion gesehen", erzählt sie. Neben Sprüchen wie "Dein Spaß ist mein Horrortrip", die die Bevölkerung sensibilisieren sollen, gab es in diesem Jahr bereits acht begleitende Veranstaltungen. "Wir haben eine total gute Resonanz gehabt und unser Ziel erreicht aufzuklären", ergänzt Schnackenberg.

© dpa-infocom, dpa:220708-99-950319/3

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB