Die Bombe explodiert am 23. März 1944 in der zentralen Via Rasella in Rom, just als ein Bataillon des deutschen Polizeiregiments „Bozen“ vorbeizieht. 33 deutsche Soldaten und zwei italienische Zivilisten kommen dabei ums Leben, 67 werden verletzt. Die Aktion wird von der kommunistischen Widerstandsgruppe Gruppi di Azione Patriottica (GAP) verübt und kommt in einer Phase, in der sich die nationalsozialistischen Razzien in Rom verschärft haben. Die Vergeltung der NS-Führung ist brutal: Für jeden getöteten Deutschen sollen zehn Italiener exekutiert werden. Beim Massaker in den Ardeatinischen Höhlen direkt am Tag danach werden 335 Männer erschossen, sie sind politische Gefangene, Juden, einfache Zivilisten, Militärangehörige. Wegen eines Zählfehlers werden fünf Personen mehr als die geforderte Quote getötet.
Zweiter WeltkriegDie vergessenen Frauen der Resistenza
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Frauen mit Waffen – das galt noch lange als Skandal, selbst bei vielen Anhängern des Widerstandes. Partisaninnen bei Castelluccio nahe der Front halten ihre Gewehre bereit, bevor sie mit US-Soldaten gemeinsam auf Patrouille gehen, November 1944.
Foto: APIm September 1943 beginnt in Italien der bewaffnete Widerstand gegen Faschisten und Nationalsozialisten. Auch Kämpferinnen machen mit. Aus der Erinnerungskultur werden sie lange verdrängt.
