HistorieDer Griff nach der Bombe

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Ehrgeizig, unberechenbar: Der deutsche Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) 1960 beim Abschreiten einer Ehrengarde portugiesischer Soldaten auf dem Flughafen von Lissabon.
Ehrgeizig, unberechenbar: Der deutsche Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) 1960 beim Abschreiten einer Ehrengarde portugiesischer Soldaten auf dem Flughafen von Lissabon. AP/SZ Photo

Deutschland fürchtet in der Ära Trump, dass der nukleare Schutz durch die USA verloren gehen könnte. Im Kalten Krieg hatten Kanzler Adenauer und Verteidigungsminister Strauß für diesen Fall eine radikale Idee: eigene deutsche Atomwaffen.

Von Georg Ismar und Joachim Käppner

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Was tun bei einem atomaren Angriff? Die „Zivilschutzfibel“ des Bonner Innenministeriums von 1961/62 gibt Rat: Unter dem Titel „Jeder hat eine Chance“ rät sie den Bundesbürgern, bei der Explosion einer Atombombe doch Schutz in Gräben zu suchen oder, sollten solche nicht zeitig erreichbar sein, hinter einem umgekippten Schreibtisch. Sei auch dieser nicht zur Hand, empfiehlt das Ministerium, sich auf den Boden zu legen und den Kopf mit einer Aktentasche zu bedecken.

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