Gastronomie Schuld könnten auch die Eltern sein

Susanne Klug, die als Diplom-Ökotrophologin in München vor zwölf Jahren "Die Kinderküche" gegründet hat, Kochkurse für Kinder anbietet und ein Catering für Schulen, Kitas, Krippen und Horte, ist gewissermaßen eine profunde Expertin auf dem Das-mag-ich-nicht-Terrain. Sie sagt: "Am besten wäre es eigentlich, wenn die Kinder auch das essen, was die Erwachsenen essen. Spezielle Kinderkarten sind womöglich eine eher deutsche Erfindung. Aber natürlich ist es eben auch eine Preisfrage. Essen ist teuer. In anspruchsvolleren Restaurants gibt es zwar oft auch halbe Portionen für Kinder, die kosten dann aber nur einen Euro weniger oder so. Fischstäbchen, Nudeln, Pommes: Das ist meistens das Billigste. Und die Kinder sind es gewohnt." Sehr richtig, und daran sind wie gesagt wir schuld, die gestressten, überarbeiteten, nicht kochen könnenden und schon gar nicht wollenden Eltern.

"Meine Erfahrung ist", so Susanne Klug weiter: "Kinder sind neugierig - auch beim Essen. Aber das gilt vor allem dann, wenn ihnen das Essen nicht einfach nur vorgesetzt wird, sondern wenn sie es mitplanen und mitkochen, also mitentscheiden können. Dann ist das nicht ,ihhh' - sondern macht Spaß und stolz."

Das wäre das Ideal. Allerdings kostet es Zeit. Zeit?

Was ist denn das nun wieder für eine exotische Zutat? Vielleicht muss man das Ganze noch grundsätzlicher denken.

Essen und Trinken Spongebob zum Frühstück Bilder

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