FrühlingDer Garten Eden hat jetzt Öffnungszeiten

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Wie kurz darf es werden? Diese Frage beschäftigt nicht nur Gartenbesitzer.
Wie kurz darf es werden? Diese Frage beschäftigt nicht nur Gartenbesitzer. Marco Einfeldt

In der Osterzeit beginnt auch die Gartensaison – doch wer Hecken schneidet, Rasen mäht oder Palmkätzchen pflückt, sollte sich mit den Gesetzen auskennen.

Von Titus Arnu

Ostern ist nicht nur ein religiöses Fest, sondern auch inoffizieller Beginn der Gartensaison. Wenn Narzissen, Tulpen und Forsythien gelb aufleuchten, ist das ein Startsignal. Die Frühlingssonne weckt den Drang zum Graben, Säen und Mähen bei allen, die Zugang zu einem Garten haben. Aus Sicht der christlichen Glaubenslehre kommt der Auftrag zur Gartenarbeit direkt von oben: „Gott, der Herr, nahm den Menschen und gab ihm seinen Wohnsitz im Garten von Eden, damit er ihn bearbeite und hüte“, heißt es im Alten Testament (Genesis 2,15). Der Garten zieht sich als Gleichnis durch die Bibel, der Mensch benimmt sich darin mal als braver Arbeiter im Weinstock des Herrn, mal randaliert er: „Ich sage euch, Leute, das tue ich jetzt: Weg reiß ich die Hecke, als Schutz einst gesetzt“ (Jesaja 5,5).

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