Deutscher AlltagSport mit Don Gianni

Lesezeit: 3 Min.

Dank Donald Trump und Gianni Infantino ist diese Weltmeisterschaft ein hyperkapitalistisches Happening.
Dank Donald Trump und Gianni Infantino ist diese Weltmeisterschaft ein hyperkapitalistisches Happening. Evan Vucci/AP

Über Journalistenpreise, Jury-Eitelkeiten und eine Weltmeisterschaft, die mit Sport ungefähr so viel zu tun hat wie McDonald’s mit gesunder Ernährung.

Von Kurt Kister

SZ bei Google bevorzugen

Kaum eine andere Branche nimmt sich selbst so wichtig wie der Journalismus. Das erkennt man nicht nur daran, wie häufig Journalisten über Journalismus schreiben. Sondern auch daran, wie oft sie sich gegenseitig auszeichnen. Da gibt es die nicht zuletzt bei den Trägern und Trägerinnen renommierten Preise wie den Theodor-Wolff-Preis oder den Wächterpreis. Und dann existieren jede Menge Preise, die von Stiftungen, Verbänden oder Firmen ausgelobt werden. Wikipedia, der man eigentlich nicht vertrauen soll, weiß, dass man in Deutschland insgesamt 532 Journalistenpreise zählt. Fünfhundertzweiunddreißig. Das ist ganz schön viel. Offenbar besteht in der Branche ein enormer Preisdrang.

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