Politik und PsychologieFriedrich Merz und das fehlende Feingefühl

Lesezeit: 9 Min.

(Foto: Friedrich Bungert/ErikSkov/Getty/Collage:SZ)

Wenn sich der Kanzler von seinen Affekten leiten lässt, geht das schon mal schief. Mit unabsehbaren Folgen, wie die Debatten der vergangenen Wochen zeigen. Vom Wert der emotionalen Intelligenz.

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Als Friedrich Merz schon Chef war, allerdings nur Chef der Opposition, beschrieben ihn Gegner als Mann mit kurzer Zündschnur. Sehr beliebt war dieser Vergleich von Merz mit einer Stange Dynamit bei den Sozialdemokraten um Kanzler Olaf Scholz: Sie hielten Merz für einen leicht bezwingbaren Herausforderer, denn der sei aufbrausend, rhetorisch unbeherrscht und neige zu selbstzerstörerischen Fehlern. Wie man heute weiß, explodierte Merz allerdings nicht so, wie sich die SPD das wünschte - weswegen er dann ins Kanzleramt einzog.

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