bedeckt München

Geschichte: Frauen an der Kunstakademie:Aufruhr im Atelier

"Frau darf ... 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie",  20.11.2020-25.4.2021
museum fürstenfeldbruck

Bitte vor allem in Zusammenhang mit den Bildern 1-6 die folgende Ausstellung erwähnen:

"Frau darf ... 100 Jahre Künstlerinnen an der Akademie",

Zu Beginn gingen sie sich aus dem Weg, später feierten die Studierenden der Klasse von Karl Caspar sogar zusammen Fasching.

(Foto: Akademie der Bildenden Künste München, Konvolut Karl Heil)

Seit 100 Jahren lässt die Münchner Akademie der Bildenden Künste offiziell Frauen zu. Die ersten Studentinnen hatten es nicht leicht - wussten sich aber zu behaupten.

Von Trisha Balster

Akkurat geschwungen schrieb Lissy Eckart das E auf die Liste. Den Querstrich des t zog sie in die Länge, genauso das letzte n in München, und das zweite i in Bildhauerei, als würde sie die Worte ausklingen lassen wollen. Familienname, Vorname, Geburtsort, Kunstfach - mehr war nicht nötig, als sie sich 1920 ins Matrikelbuch der Akademie der Bildenden Künste eintrug. Kein großer Aufwand, möchte man meinen, binnen weniger Sekunden muss die 29-Jährige die Kästchen auf Seite 15 ausgefüllt haben.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
SZ-Magazin
Untragbar
Reden wir über Liebe
"Der Weg zurück ins Bett steht immer offen"
Studium: Studenten in einem Hörsaal der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
Jurastudium
Durchgefallen
Dr med Yael ADLER Deutschland Autorin Dermatologin Arztin am 21 10 2016 Frankfurter Buchmesse
Dermatologin Yael Adler
"Je weniger wir mit unserer Haut machen, desto besser"
Thoughtful stressed woman with a mess in her head
Familie und Partnerschaft
Das Monster in mir
Zur SZ-Startseite