FamiliennotizDanke, Uvuu!

gca

Wenn die Generation dazwischen mal weg ist, kann das richtig nerven – oder toll sein. Hier ist Platz für Großelternenkelmagie.

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„Uvuu heißt auf Mongolisch Opa. Uvuu und seine Pfeife gehören zusammen: er und dieser satte, vanillige Tabakgeruch. Ich war vier und ziemlich neugierig, als ich mit der Pfeife allein im Zimmer war. Ich zog einmal fest. Uuih! Trocken und verdammt bitter. Es schmeckte ganz anders, als es roch. Irgendwann sah Uvuu nach mir und meine Pfeifenkarriere war beendet. Lieber wollte ich Busfahrer werden. Da baute mir Uvuu ein Fahrerhaus von einem Linienbus. Eine große Pinnwand war die Windschutzscheibe, mit vielen bunten Knöpfen, Lichtern, plus ein echtes Lenkrad! Mich hat das damals umgehauen!

Danke, Uvuu, dass du Träume ernst nimmst. Dass du mich auch mal doofe Erfahrungen hast machen lassen. Ein Geschenk, das mit mir geht und bleibt.“

Amra, 17.

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