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Familienbild der AfD:Kinder fürs Vaterland

Bei der AfD sind Großfamilien die Regel, nicht die Ausnahme.

(Foto: Illustration Jessy Asmus)

In der AfD-Spitze gibt es auffällig viele Großfamilieneltern. Unser Autor ist selbst siebenfacher Vater. Eine Frage begegnet ihm nun immer öfter: Wie konservativ ist es, viele Kinder zu haben?

Ganz oben auf dem Wohnzimmerschrank von Familie Kuhs, zwischen Westerngitarre, Grünlilie und gestapelten Brettspielen, thront ein lebensgroßer Adler aus Holz. Den Schnabel zum Schrei offen, die Flügel weit gespannt, krallt er sich an einem klobigen Stück Fels fest. Von dort schaut er auf Kachelofen und Kuckucksuhr, auf den Wandkalender, der noch immer das Januarblatt zeigt, den Legotechnic-Braunkohleschaufelbagger des zehnjährigen Elias, dessen Cello samt aufgeschlagenen Noten, das Klavier, auf dem die 21-jährige Lisa gern spielt, die Tür, auf der mit Dutzenden Strichen über die Jahre die Körpergrößen der zehn Kuhs-Kinder markiert wurden. Jawohl, zehn.

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