bedeckt München 27°

Familie:Wozu noch aufstehen?

Toben verboten. Während der Ausgangsbeschränkungen waren in allen Bundesländern die Spielplätze gesperrt.

(Foto: Alamy / Anna Kraynova/mauritius images / Alamy / Anna)

Wie es nach den Ferien in den Schulen weitergeht, ist völlig unklar. Die Eltern sind gestresst, bei Kindern und Jugendlichen hinterlässt die Corona-Krise Spuren. Was ihnen nun hilft.

Von Christina Berndt

Traurige Geschichten aus dem Leben von Kindern kennt Ulrike Ravens-Sieberer zur Genüge. Aber dieser eine Junge rührte die Psychologin besonders an. Wozu er denn noch aufstehen solle, fragte der Neunjährige, als wegen Corona die Schulen geschlossen waren und Freunde zu treffen verboten. Die Lehrer antworteten nicht auf die Hausaufgaben, die er brav einschickte, und zum Spielen hatte der Nachzügler mit den deutlich älteren Geschwistern auch niemanden. "Es ist doch alles sinnlos", sagte er.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Nachhaltigkeit
Grüner wohnen
LR LA Streetart Teaser
Corona in den USA
Im Pulverfass
frau
US-Psychologe im Interview
"Bei Liebeskummer ist Hoffnung nicht hilfreich"
Men is calculating the cost of the bill. She is pressing the calculator.; Soforthilfe
Corona-Soforthilfe
"Zugegeben, da habe ich recht großzügig gerechnet"
Panorama, Kinder Corona, Handy, Computer
Mediennutzung in Corona-Zeiten
Wo fängt die Sucht an?
Zur SZ-Startseite