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Essay über die Rolling Stones:Die Stones waren immer eine Live-Band - anders als die Beatles

An einem Song wie "Sympathy for the Devil" (siehe oben, Anita) lässt sich das schwierige Schicksal der alten Götter exemplifizieren. Er wurde 1968 veröffentlicht und porträtierte den Teufel als einen Mann von Reichtum und Geschmack. Das regte vor 50 Jahren noch ziemlich viele Leute auf, im Bible Belt der USA wurde er nicht im Radio gespielt. Jagger, damals 25, gab sich als Teilzeit-Satanist, wenn die Stones "Sympathy" auf der Bühne spielten. Mit "Sympathy" oder "Street Fighting Man" (auch 1968 von derselben LP "Beggars Banquet") waren die Stones anderthalb Welten und mindestens eine Unterwelt entfernt von dem drogenseligen, bunten Sergeant Pepper und dessen Kumpanen. Die Stones waren Aufruhr für den Hausgebrauch. Eine ernsthafte dunkle Konnotation erhielt "Sympathy", weil es jener Song war, den die Stones beim desaströsen Festival von Altamont 1969 spielten, bevor dort ein Zuhörer von einem Hells Angel erstochen wurde.

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