KulturÜberfordern wir Kinder mit Dingen, die noch gar nichts für sie sind?

Lesezeit: 6 Min.

Warum immer nur „Die kleine Raupe Nimmersatt“ lesen, wenn man auch Otfried Preußler bieten kann?
Warum immer nur „Die kleine Raupe Nimmersatt“ lesen, wenn man auch Otfried Preußler bieten kann? Anastasiya Amraeva/IMAGO/Westend61

Endlich Zirkus, Pumuckl, Michael Ende – denken Mama und Papa. Aber das Kind kann damit noch gar nichts anfangen. Warum überschätzen Eltern ihre Kinder in dieser Hinsicht so oft?

Von Max Scharnigg

SZ bei Google bevorzugen

Gelegentlich gibt die Sechsjährige Weisheiten von sich, als hätte sie schon mal gelebt. Neulich etwa: „Och, Führungen im Museum finde ich nicht so gut, weil man dann keine Zeit hat für die Sachen, die man wirklich anschauen möchte.“ Wie alle Eltern sammeln wir stolz solche Momente der Gewitztheit, wobei diese Aussage bei genauerem Hinhören auch etwas nachdenklich macht. Denn so eine Erkenntnis kommt ja schlicht daher, dass das arme Mädchen in den vergangenen Jahren wirklich schon viele Museumsführungen mitgemacht hat. Kindgerechte, abenteuerpädagogische, spielerische Führungen natürlich, aber trotzdem eben offenbar so viele, dass sich schon Ermüdungserscheinungen einstellen. Waren es zu viele Museumsführungen, zu viele Museen?

Zur SZ-Startseite

Dadfluencer Sebastian Tigges
:Papa war der Größte

Auf Instagram spricht er über die Härten der Care-Arbeit, seine gleichberechtigte Beziehung zerbrach öffentlich: Sebastian Tigges ist der vielleicht bekannteste Vater des Landes. So bekannt, dass es ihm selbst nicht mehr geheuer ist.

SZ PlusVon Friederike Zoe Grasshoff

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: