Ernährung Fetter Fisch gegen Rheuma

Zweimal pro Woche Fisch, wenn möglich Hering oder Makrele - so können Rheumapatienten ihre Krankheit lindern.

Rheumapatienten können durch gezielte Ernährung ihre Krankheit positiv beeinflussen und Schmerzen lindern. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie in Berlin hin. Geeignet ist vor allem fetter Meeresfisch: Er enthält Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken. Zwei Fischmahlzeiten - etwa Hering oder Makrele - wöchentlich sind für Betroffene daher empfehlenswert.

Heringe helfen bei Rheuma.

(Foto: Foto: dpa)

Auf dem Speiseplan von Rheumapatienten sollten dagegen nicht mehr als zwei Fleischmahlzeiten und zwei Eigelb wöchentlich stehen. Denn Fleisch, Leber, Eigelb und Schmalz enthalten Arachidonsäure. Diese fördert im Körper die Bildung bestimmter hormonähnlicher Stoffe, sogenannter Eikosanoide, die ihrerseits Entzündungen fördern.

Wer sich mit Fisch nicht anfreunden kann, kann auf Fischölkapseln ausweichen. Um Mangelerkrankungen zu vermeiden, sollten Rheumapatienten ihre Ernährung allerdings nicht auf eigene Faust komplett umstellen, rät die Gesellschaft.