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Psychologie:Bloß nicht angeben!

Das abgeschlossene Studium, der Erfolg eines Projekts: Die Freude ist erstmal groß. Doch mit Prahlerei sollte man sich besser zurückhalten.

(Foto: Bruce Mars/Unsplash)

Erfolgreiche Menschen werden eher akzeptiert, wenn sie sich maximal bescheiden geben. Von unserem seltsamen Verhältnis zur Leistung.

Was ist schlimmer als verlieren? Siegen. Tatsächlich sieht die Stadt in Südwestfalen ja aus, als ob sich ein paar Baumärkte zum Weinen in die Berge verzogen hätten, wie böse Zungen behaupten. Die Schmähkritik trifft den im kommunalen Ernst als "Oberzentrum" bezeichneten Ort jedoch vermutlich nur deshalb mit solcher Wucht, weil gewinnen nun mal nicht sehr populär ist in diesem Land. Die Sympathien gelten eher den drolligen Verlierern, den liebenswerten Losern, den Tunichtguten und Hans-guck-in-die-Lufts, oder wenigstens jenen, die allenfalls lässig und gleichsam nebenbei ihre Erfolge einstreichen.

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