WegwerfgesellschaftHerr der Dinge

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Meistens, so die Erfahrung, verstecken die Menschen ihr Geld dort, wo sie schlafen: Entrümpler Julius Vasas.
Meistens, so die Erfahrung, verstecken die Menschen ihr Geld dort, wo sie schlafen: Entrümpler Julius Vasas. Andreas Remien

D-Mark, Elektroschrott, Fotos aus besseren Zeiten: Julius Vasas entrümpelt Wohnungen – und sieht Auswüchse von Armut und Einsamkeit, die den meisten Menschen verborgen bleiben.

Von Andreas Remien

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Es sind nur kurze Blicke, links ins Schlafzimmer, rechts in die Küche, zuletzt ins Badezimmer. Dann steht Julius Vasas schon wieder im Flur. „Nichts Besonderes“, sagt er, „eigentlich ganz normal“. Im Flur stützt sich der Entrümpler auf eine verkalkte Waschmaschine, Siwamat 6123, gebaut Ende der Siebzigerjahre, die offenbar schon seit Jahren mitten in der Wohnung steht. Überall liegen leere Flaschen und Shampooflaschen herum, in Plastikkörben, auf dem Boden, auf wackligen Holztischen. Im Wohnzimmer stapeln sich Werbeprospekte und dreckige Wäsche neben einer vergilbten Mikrowelle.

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