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Drogenkrieg auf den Philippinen:Rette sich, wer kann

Roel Scott, 13, inspects the bloodied spot where his uncle, Joselito Jumaquio, 52, was killed by the police, in Manila, Philippines.

Kinder gedenken in Manila eines Verwandten, der von der Polizei erschossen wurde.

(Foto: Daniel Berehulak/The New York Times)

Der philippinische Präsident Duterte hat sein Volk aufgefordert, alle Süchtigen zu töten. Nun fliehen die Abhängigen vor den Killern in Entzugskliniken. Besuch bei denen, die um ihr Leben fürchten.

Vor dem hohen weißen Tor umrundet ein bewaffneter Wächter das Auto, man könnte glauben, dass er den Eingang zu einer Militärkaserne oder Polizeizentrale kontrolliert. Tatsächlich aber führt der Weg auf ein Gelände, das ganz anderen Zwecken dient. Im "Bicutan Rehabilitation Center" kümmern sich Ärzte um drogensüchtige Philippiner. Hinter der Adresse in Manila verbirgt sich allerdings viel mehr als nur ein Zentrum medizinischer Hilfe und psychologischer Betreuung. Hier suchen jene Zuflucht, die Angst davor haben, dass sie draußen in den Straßen als Süchtige gejagt und erschossen werden.

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