Dinosaurier-Forschung:Unterschätzte Giganten

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Zwei Carnotauruse jagen eine Gruppe Gasparinisaura. Manche aufrecht gehenden Dinosaurier hatten so viele Neuronen im Gehirn wie Schimpansen. (Foto: imago images/StockTrek Images)

Rund 169 Millionen Jahre lang beherrschten die Dinosaurier die Erde - waren sie viel klüger als bisher angenommen?

Von Josef Schnelle

Wie haben die Dinosaurier tatsächlich gelebt - als Bestien mit stets weit aufgerissenem Maul und ständigem Löwengebrüll samt Elefantenuntertönen? Oder als vegetarische Giganten im Zeitlupentempo, wie es die "Jurassic-Park"-Filme weismachen wollen? Oder haben sie gezwitschert und gegurrt wie ihre heute noch lebenden Nachfahren, die Vögel? Gerade haben Paläontologen zumindest Töne experimentell rekonstruiert, die der Parasaurolophus wahrscheinlich mit seinem spektakulären Hornfortsatz am Kopf, aber sicher ohne Stimmbänder, erzeugt hat: Sie klingen eher wie eine Posaune. Vielleicht hat also das Erdmittelalter ganz anders geklungen in den rund 169 Millionen Jahren des Dinosaurierdaseins auf der Erde.

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