Bruno Alexander hat hektische Tage hinter sich. Das Interview musste kurzfristig in den Abend verschoben werden, wegen der Rückreise von der Kinotour, und den für den nächsten Tag geplanten Urlaub darf er auch nicht machen. Die Berlinale ist jetzt wichtiger. Im Grunde alles gute Nachrichten für den 27-Jährigen, der bisher für Satire und Impro-Comedy („Intimate“, „Die Discounter“) bekannt ist und nun gleich mit seiner ersten Kino-Hauptrolle für Aufsehen sorgt. „Ich hoffe, dass ich nicht zu müde bin und gut antworte“, entschuldigt er sich zur Begrüßung. Dann lehnt er sich im Sessel zurück, spricht fast zwei Stunden lang – und wirkt natürlich kein bisschen müde.
Schauspieler Bruno Alexander„Scham macht verletzlich. Und Verletzlichkeit ist spannend“
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Bruno Alexander spielt die Hauptrolle in der Meyerhoff-Verfilmung „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ und wird dafür gefeiert. Ein Interview über Peinlichkeit vor der Kamera, die sensible Gen Z und den Charme explodierender Dixi-Klos auf Youtube.
Interview von Marten Rolff
