Wenn Liebe durch den Magen geht, dann sieht es derzeit nicht allzu gut aus zwischen Deutschland und Japan. Die Exportstatistik zwischen der dritt- und der viertgrößten Wirtschaftskraft der Welt fällt im Bereich Nahrungsmittel ausgesprochen, nun ja: mager aus. Und so ist Alois Rainer, der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, in dieser Woche nach Tokio gekommen, „um Türen zu öffnen“, wie er sagt. Es begleitet ihn eine bemerkenswert große Delegation, in der sich unter anderem Vertreter der deutschen Fleisch-, der Wein- und der Süßwarenindustrie versammeln.
Landwirtschaftsminister Rainer in JapanMehr als nur ein Sack Reis
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Sieben Millionen Tonnen Reis verzehren die Japanerinnen und Japaner im Jahr, etwa eine Million davon wird im Land verteilt gelagert – hier Felder in der Präfektur Nagano.
All mauritius images/mauritius images / Sean Pavone /Unterwegs mit dem Landwirtschaftsminister Alois Rainer, der in Japan verstehen will, wie das Land so viele Nahrungsreserven für den Krisenfall anlegen konnte.
Von David Pfeifer, Tokio
