Wenn ich im Buchladen, im Bekleidungsgeschäft oder im Krimskramsmarkt gefragt werde, ob ich etwas suche, sage ich gerne: „Nein, aber vielleicht finde ich etwas.“ Schon klar, der Verkäufer oder die Sales-Assistentin (den Begriff habe ich mal auf einem Namensschild im Kaufhaus gelesen) will nur freundlich sein und helfen. Andererseits möchte der Mensch, und sei es der Mensch als Konsument, nicht das Gefühl haben, gegängelt zu werden. Wahrscheinlich hängt das damit zusammen, dass die Fremdbestimmung in einer überregulierten Gesellschaft zugenommen hat. Man bekommt von überallher Ratschläge, die manchmal nützlich sind. Manchmal allerdings sind sie so banal, dass man den Ratschlägern sagen möchte: „Nein danke, ich komm auch allein zurecht.“
Deutscher AlltagDie Lust, andere zu belehren
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Es gibt vieles, was man über den Spritpreis wissen sollte. Und es gibt einige, die alles immer besser wissen.
Kolumne von Kurt Kister
