Detail der WochePanenka-Elfer

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Oft sind es die kleinen Dinge, die viel erzählen. Jede Woche aufs Neue. Diesmal über das Drama-Finale im Africa-Cup.

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Egal, ob Bolzplatz am Wochenende oder Finale im Africa-Cup: Beim Panenka-Elfer kommt es vor allen Dingen darauf an, monstercool zu bleiben. Man läuft an, kraftvoll, entschlossen, bloß die eine große Frage im Raum stehen lassend, rechte oder linke Ecke – wohin? Die Idee: Egal wohin der Torwart hechtet, man selbst kann locker halbhoch in die Mitte chippen: unhaltbar! Der Name kommt von Antonín Panenka, der im EM-Finale vor 50 Jahren gegen Deutschland den entscheidenden Elfer lupfte. Vergangenes Wochenende war wieder Finale, diesmal Africa-Cup. Ein Drama-Finale. Ein Tor von Senegal in der zweiten Minute der Nachspielzeit wird nicht gegeben, dafür ein umstrittener Strafstoß vier Minuten später für Marokko. Aus Protest verlässt die Mannschaft aus Senegal den Platz, kommt erst 14 Minuten später wieder zurück. Brahim Diaz, Star der Marokkaner, legt sich den Ball zurecht. Wird Marokko nach genau 50 Jahren wieder zum Afrika-Meister? Diaz läuft an, kraftvoll, entschlossen, Panenka – doch der senegalesische Torwart Édouard Mendy bleibt einfach stehen, pflückt sich den Ball aus der Luft. In der Verlängerung dann gelingt Pape Gueye ein Traumtor. Senegal ist Afrikameister.

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