PsycheBin ich zu häufig traurig?

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Erhöhte Aufmerksamkeit für die eigene Psyche? Das muss keinesfalls immer Gutes bewirken.  Illustration: Stefan Dimitrov
Erhöhte Aufmerksamkeit für die eigene Psyche? Das muss keinesfalls immer Gutes bewirken. Illustration: Stefan Dimitrov (Foto: Stefan Dimitrov)

Immer mehr Menschen machen sich Sorgen, ob ihre negativen Gefühle normal sind oder ob sie eine Therapie brauchen. Wie man den Unterschied zwischen Problemen und psychischen Krankheiten erkennt.

Von Christina Berndt

Simon Wessely hat in diesen Tagen bestimmt aufmerksam zugehört: Wenn ein Mitglied des Königshauses oder auch nur einer aus dem Umfeld der Royals über seine Seele spricht, bedeutet das meist nichts Gutes für seine Patienten. Deshalb dürfte Wessely, der zurzeit so etwas wie Großbritanniens erster Psychiater ist, mit gemischten Gefühlen verfolgt haben, was James Middleton zu berichten hatte. Der jüngere Bruder von Prinz Williams Ehefrau Kate hat in der Daily Mail von seiner schweren Depression erzählt: Tagsüber habe er sich zur Arbeit geschleppt, nur "um mit glasigen Augen auf einen Computerbildschirm zu starren", schrieb der 31-jährige Geschäftsmann in einem Gastbeitrag. Er sei in einem "Morast der Verzweiflung" versunken.

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