Sportstars:Die glorreiche Sieben

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Torjubel-Choreographie sitzt, Frisur auch: Cristiano Ronaldo in seiner Paraderolle. (Foto: Imago/Sebastian Frej/MB Media Solutions)

Gefräste Hairline, Privatjet-Zickerei und gekühltes Sixpack: Wenn Cristiano Ronaldo demnächst aus dem Scheinwerferlicht tritt, wird er uns zumindest als eigenwillige Stilikone fehlen.

Von Silke Wichert

Ganz unterparteiisch ist das jetzt womöglich nicht. Persönlich hat man Cristiano Ronaldo schließlich viel zu verdanken. Der portugiesische Mittelstürmer ernährte über Jahre maßgeblich die Familie der Autorin - als Gegenstand der Berichterstattung des über Fußball schreibenden Ehemanns. Und was es da nicht alles zu berichten gab. Fallrückziehertore, diverse Vereins- und Frauenwechsel, Rekordsummen, Kältekammern zum Muskelaufbau, selbst in Auftrag gegebene Doku, selbst in Auftrag gegebene Kinder via Leihmutter. "CR7" war eine Goldgrube für jeden Sport- und Boulevardjournalisten. Die größten Geschichten, wie etwa sein Abschied von Real Madrid 2018, lieferte er gern mitten zur Urlaubszeit. Wenn der Mann wüsste, was man mit ihm, oder seinetwegen, alles mitgemacht hat, er wäre überaus zufrieden mit sich und seinem Wirkungsgrad.

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