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Lektüre in der Corona-Krise:Die Pest, Momo oder doch die Bibel?

Welche Bücher liest wer in der Coronakrise?

Wer liest jetzt was und vor allem - warum?

(Foto: luxuz::. / photocase.com)

Wer liest eigentlich was in der Corona-Krise - und warum? Sechs Lesetypen und ihre sehr speziellen Buch-Vorlieben.

Will man etwas über den Gemütszustand einer Gesellschaft erfahren, reicht manchmal einfach nur ein Blick in die Schaufenster von Buchhandlungen. In den vergangenen Wochen lagen da erstaunliche Bücher. "Die Welt im Fieber" von Laura Spinney, ein Sachbuch über die spanische Grippe 1918, bislang nur besonders Interessierten ein Begriff, ist nun in den Bestsellerlisten. Die "Pest" von Albert Camus, ein mehr als 70 Jahre alter Klassiker, für die meisten ferne Schullektüre - jetzt gesuchter Krisenbegleiter. Auffallend viele Kochbücher. Keine Reiseliteratur.

Was ein Mensch liest, sagt etwas über ihn aus, über seinen Charakter, seine Vorlieben, seine seelische Verfassung, klar. Aber was bedeutet das in der Corona-Krise? Wer liest jetzt was und warum? Und was will er damit anderen sagen? Eine Typologie.

© SZ
Denis Scheck

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Denis Scheck ist der bekannteste Buchkritiker Deutschlands. Ein Gespräch über das Verhältnis von Künstler und Rezensent, grandiose Fehlurteile und das beste Lese-Outfit.

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