Konsum in der Corona-Krise:Wer nicht kauft, der nicht hilft

Konsum in der Corona-Krise: Einkaufen über das Lebensnotwendige hinaus konnte noch vor Kurzem etwas zauberhaft Unvernünftiges haben.

Einkaufen über das Lebensnotwendige hinaus konnte noch vor Kurzem etwas zauberhaft Unvernünftiges haben.

(Foto: freestocks/Unsplash)

Um die deutsche Wirtschaft wieder anzukurbeln, ist Konsum plötzlich zur Bürgerpflicht geworden. Doch was, wenn man in diesen Zeiten festgestellt hat, dass man eigentlich überhaupt nichts braucht und will? Eine Abrechnung.

Von Angelika Slavik

Es gibt ja Menschen, für die Einkaufen nicht mehr ist als eine Notwendigkeit, die man eben dann und wann hinter sich bringen muss, aber natürlich haben diese Menschen sich noch nie richtig verliebt. Lacoste, überschnittene Schultern, dunkelgrauer Tweed, ein Mantel wie ein Versprechen: Man wird sich darin immer ein bisschen nach London und Tokio fühlen, selbst wenn man durch Giesing, Barmbek oder Oldenburg stapft. Er wird vor jeder Unbill schützen, vor dem Regen, vor der Kälte, aber vor allem vor der biestigen Banalität des Alltags. Schon beim Anprobieren weiß man, dass man dieses Zauberding für immer lieben wird. Und die neue Lebensliebe ist auch noch, Trommelwirbel, zum vierten Mal runtergesetzt!

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