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Soziale Einrichtungen:"Das ist meine größte Angst: ein Kind zu verlieren"

Girl walking with backpack and mask on street model released Symbolfoto EGAF00113

Ein Kind nicht mehr zu erreichen: Das, sagen sie in der Münchner Arche, sei ihre größte Sorge.

(Foto: Ezequiel Gimanez/imago images/Westend61)

Während der Corona-Monate ist die Schere zwischen Arm und Reich größer geworden: Wie geht es Kindern aus sozial benachteiligten Familien, die in einer ansonsten glänzenden Stadt leben? Ein Besuch bei der Arche München.

Von Mareen Linnartz

Gar nicht so lange und dann doch eine Ewigkeit ist es her, als sie hier an manchen Nachmittagen 50, 60 Kinder waren und sich im Arm lagen, tanzten, Quatsch machten. Das war der Woche für Woche wiederkehrende Termin: Dienstag, 16 Uhr, Kinderparty, alle zwischen fünf und zwölf Jahren willkommen. Eine kleine Bühne, flackernde Scheinwerfer, vielleicht "Happy" von Pharrell Williams aus den Boxen, Schokolade-Wettessen und Tombola-Verlosungen: Eineinhalb Stunden, in denen sie sich ein bisschen größer fühlen konnten und alles kleiner wurde, was sonst im Leben so los ist.

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