Handel:Wie hältst du es mit China?

Handel: Einige wenige Konzerne erhöhen bewusst ihre Abhängigkeit von China. Dazu gehören etwa VW oder auch BASF. Das Bild zeigt das Werk von Volkswagen im chinesischen Hefei.

Einige wenige Konzerne erhöhen bewusst ihre Abhängigkeit von China. Dazu gehören etwa VW oder auch BASF. Das Bild zeigt das Werk von Volkswagen im chinesischen Hefei.

(Foto: Volkswagen)

Die Frage stellen sich angesichts zunehmender Risiken im Augenblick viele Firmen und Regierungschefs. Ein Umdenken hat zwar längst begonnen - manchmal aber in überraschende Richtungen.

Von Florian Müller, Peking

Das neue Werk in der chinesischen Millionenstadt Hefei ist wahrscheinlich Volkswagens wichtigster Standort außerhalb von Wolfsburg: 3000 Ingenieure sollen dort künftig E-Autos für den größten Markt der Welt entwickeln. In der Fabrik nebenan werden Roboter die Fahrzeuge gleich zusammenschweißen. Doch nicht nur die Gebäude sind neu, auch das Geschäftsmodell dahinter ist es: Erstmals in seiner 40-jährigen Geschichte in China ist der Konzern nicht Minderheitseigner eines Gemeinschaftsunternehmens mit einem chinesischen Staatskonzern, sondern hält die Mehrheit. Die neue Stärke verspricht nicht nur höhere Gewinnanteile, sondern auch mehr Entscheidungsfreiheit. Kein Wunder also, dass Volkswagen in den vergangenen Jahren Milliarden in Hefei investiert hat.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusGesellschaft
:Wo sind die guten Ideen?

Klimawandel, Migration, Digitalisierung: Die Welt ist im Dauerstress. Was Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft empfehlen.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: