Essay über das MeerEine schrecklich schöne Welt

Lesezeit: 7 Min.

Privat / Lothar Schlüter

Reiselustige Götter, verirrte Wale und größenwahnsinnige Yachtbesitzer: Warum uns das Meer magisch anzieht und uns zugleich den Verstand raubt.

Von Hilmar Klute

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Was für eine Zugfahrt muss das gewesen sein, im Juli 1943 von Narbonne nach Perpignan – drei sommerlich beschwingte Männer in einem Abteil! Binnen zehn Minuten kritzelt einer von ihnen, Charles Trenet, in Champagnerlaune ein Gedicht auf ein Stück Klopapier. Der andere Freund, Léo Chauliac, hört Trenet eine Melodie summen, schreibt sie auf, und der Dritte im Bunde, Roland Gerbeau, ein Sänger, sieht sich vielleicht schon selbst auf der Bühne stehen mit diesem großen Hit: „La mer qu’on voit danser le long des golfes clairs“.

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