Süddeutsche Zeitung

Momentaufnahmen im Mai:Bilder des Tages

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Schönes, Erschreckendes, Absurdes und ganz Alltägliches: Momentaufnahmen aus allen Ecken der Welt, laufend aktualisiert.

Von SZ-Autorinnen und -Autoren

Großer Gott: Tausende Musiker und Tänzer sind durch die bolivianische Andenstadt La Paz gezogen. Sie feierten das Fest "Gran Poder", bei dem sich katholische und indigene Riten miteinander vermischen und das zum immateriellen Unesco-Weltkulturerbe gehört.

Bringt sie heim: Protestierende halten in Tel Aviv Fotos der Geiseln hoch, die sich noch immer im Gazastreifen befinden. Vergangene Woche hatten Angehörige von Hamas-Geiseln ein Video veröffentlicht, das die Entführung von fünf israelischen Soldatinnen zeigt. Dies hatte eine landesweite Protestwelle gegen die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ausgelöst. Die Teilnehmenden werfen ihr vor, nicht genug für die Freilassung der Geiseln zu tun.

Zweischneidiges Spiel: Während Frankreichs Präsident Emmanuel Macron noch in der Stadt Tourcoing sein persönliches Trikot des LOSC Lille entgegennahm, kam es vor dem Fußball-Pokalfinale am Samstag zu schweren Ausschreitungen zwischen Fans und Polizei. Macron verurteilte die Auseinandersetzungen und sah sich das Spiel, das der französische Meister Paris Saint-Germain 2:1 gegen Lyon gewann, später selbst im Stadion in Lille an.

Habachtstellung: Noch harrt dieser Mann am Flussufer des Kholpetua im Südwesten Bangladeschs aus. Doch am Sonntagabend schon soll Zyklon Remal auf die Küste des südasiatischen Landes treffen. Die Behörden haben eine groß angelegte Evakuierung eingeleitet, Hunderttausende Menschen sollen in Sicherheit gebracht werden.

Besonderer Kinoabend: Von Booten aus sehen sich Zuschauer einen Film auf einer schwimmenden Holzleinwand beim Muyuna Floating Film Festival im peruanischen Iquitos an. Das Festival im Amazonasgebiet zeigt vor allem Beiträge zu den Themen Dschungel, Klimawandel und indigene Völker.

Ausgebrannt: Ein gut besuchter Baumarkt in der ostukrainischen Millionenstadt Charkiw ist am Samstag von einer russischen Bombe getroffen worden. Der dadurch ausgelöste Brand konnte erst am Sonntagmorgen gelöscht werden. Mindestens elf Menschen sind ums Leben gekommen, Dutzende wurden verletzt.

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SZ/dpa/Reuters/day
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