Bildband "Restroom Design":Schrille Örtchen

Luxus auf dem Lokus: Toiletten müssen nicht schlicht sein, sie können bezaubern. Die schönsten stillen Orte in Bildern.

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Restroom Design, Toiletten, Luxus

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Luxus auf dem Lokus: Toiletten müssen nicht schlicht sein, sie können bezaubern. Die schönsten stillen Orte in Bildern.

Das Architekturbüro "Designrichtung" aus Zürich beweist mit seiner Arbeit: Auch auf dem WC können Glitzer und Glamour versprüht werden. Der Gang zum Klo gerät für die Mitglieder des Geberit Training Centers im schweizerischen Jona fast zu einem Ausflug in die Milchstraße. Der Aufwand ist verständlich: Geberit ist Spezialist für Toiletteneinrichtungen.

Foto: daab-Verlag

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Eben noch im Weltall, nun im Dschungel: Im selben Gebäude haben die Architekten vom Designbüro die Nasszelle in eine wilde Urwaldlandschaft verwandelt - samt flamingofarbener Lampen.

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Das Londoner Restaurant "Les Trois Garçons" steht unter der Führung eines geborenen Malaysiers, eines Schweden und eines Franzosen. Die drei Designer lernten sich auf dem Camden Market in London kennen - beim Stöbern nach Antiquitäten. Das sieht man der Toilette auch an: Bei der Einrichtung ihrer Örtlichkeiten setzten sie auf ein kitschig-rotes Chaos im Antik-Look.

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Oben offen: Auch ein Klo im Freien kann durchaus ansprechend gestaltet sein, wie dieses Projekt der texanischen Miró Rivera Architects zeigt. Auf dem Wanderweg "Lady Bird Lake Hike" in Austin, Texas, können die Wanderer ihre Notdurft hinter einer schneckenförmig eingerollten Verkleidung verrichten.

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Raus aus der Natur, rein ins Urbane: Neben den berüchtigten Bahnhofsklos sind es vor allem die öffentlichen Toiletten in Großstädten, denen das Image der unappetitlichen Keimschleuder anhaftet. Um diesem Eindruck zumindest äußerlich entgegenzuwirken, entwarf der Designer Lacock Gullam 2002 dieses Straßenklo in London. Bei Nacht tauchen die Reflexionen der Laternenlichter das Straßenurinal in eine coole Szeneklub-Optik.

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Nicht weit entfernt, in London-Soho, ist der "Kabarets Prophecy Club". Klar, dass eine Location, deren Bar mit Swarovski-Steinen besetzt ist und in der sich die Besucher vor einem riesigen LED-Feld räkeln, auch ein besonders schrilles Örtchen braucht. Der irische Architekt David Collins hat den schwarzen Granit ausgesucht, die Zeichnungen an den Wänden stammen aus der Feder des "Tankgirl"-Comic-Zeichners Jamie Hewlett.

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Für die minimalistisch-sterile Variante entschied sich dagegen der Architekt und Designer Andrea Viviani, als er 2002 die Toiletten für das Multiplex Cinecity Kino im italienischen Triest konzipierte. Die grellen Leuchtröhren und der Grünton erinnern aber weniger an unterhaltsames Abendkino als an einen Operationssaal im Krankenhaus.

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Rote Wände, eine halbrunde Wanne aus grauem Sichtbeton und Waschbecken wie Holzzuber: Die französische Designerin Matali Crasset, ein Schützling Philippe Starcks, hat ein altes Bürohaus in Nizza in ein Hotel verwandelt - und die Toilettenräume in schrill-bunte Orte, an denen man sich auch mal länger aufhalten kann als unbedingt nötig.

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Weitere schrille Örtchen sind in dem Bildband "Restroom Design" vom daab-Verlag erschienen.

(sueddeutsche.de/bre/vs/mes/cmat)

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