Knut ist totPlötzliches Ende eines Bärenlebens

Selbst beim Sterben hatte er Zuschauer. Knut war vier Jahre lang der berühmteste Eisbär der Welt. Jetzt ist er tot - nach einem Sturz von einem Felsen trieb er leblos durch sein Wasserbecken. Der Berliner Zoo trauert, und mit ihm Fans in aller Welt.

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Dieser Bärenblick traf die Herzen der Menschen: Eisbär Knut war schon bei seinem ersten Auftritt im März 2007 das Lieblingszootier der Deutschen.

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Sein Pfleger Tobias Dörflein hatte das Eisbärbaby großgezogen, da seine Mutter es nach der Geburt am 5. Dezember 2006 verstoßen hatte. Knuts Zwillingsbruder war deshalb bereits vier Tage nach der Geburt verstorben.

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Schon bald wurde Knut zum Publikumsmagneten, Tausende besuchten den jungen Eisbären in den ersten Monaten täglich. Selbst das Ausland nahm Notiz - der Berliner Zoo konnte sich über einen Touristenansturm freuen.

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Der Rummel betraf nicht nur Knut, sondern auch ...

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... Pfleger Thomas Dörflein wurde zum gefragten Talkshow-Gast, um von Knuts Zeit im Brutkasten zu erzählen: In den ersten vier Monaten hatte Dörflein sogar ein Zimmer im Zoologischen Garten bezogen, um das Tier zu pflegen und zu füttern.

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Innerhalb weniger Monate wurde aus dem kleinen Knut allerdings ...

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... ein recht stattlicher Bär. Bereits Ende 2007 wog Knut schon mehr als 100 Kilo. Foto: AP

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Aus dem knuffigen Bärenjungen ... Foto: ddp

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... war im März 2008 bereits ein stattliches Raubtier geworden. Foto: dpa

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Trotz seiner Größe ließ der Zuschaueransturm nicht nach. Foto: ddp

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Der wohl berühmteste Eisbär der Welt tobte weiter durch den Berliner Zoo, stets vor großem Publikum. Foto: ddp

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An Versuchen, mit seinem Namen Geld zu verdienen, mangelte es nicht: Von der Knut-Biographie ... Foto: dpa

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... bis zu Süßigkeiten. Foto: Reuters

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Im September 2008 dann der erste Schlag für den Berliner Zoo: Pfleger Thomas Dörflein starb an einem Herzinfarkt.

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Seinen zweiten Geburtstag im Dezember 2008 musste Knut alleine verbringen. Auch der Zauber der Jugend schien plötzlich dahin, ...

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... längst war Knut ein fast ausgewachsener Eisbär.

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Von September 2009 bis Juli 2010 teilte Knut sein Gehege mit der Eisbärin Gianna, während deren Gehege im Tierpark Hellabrunn umgebaut wurde.

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Knut im Winter 2009.

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Knut Anfang März in seinem Gehege. Am 19. März 2011 wurde ...

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... Knut dann tot im Wasser seines Geheges gefunden - er trieb leblos umher. Er war offensichtlich von einem Felsen gestürzt. Über die Todesursache soll nun eine Obduktion Aufschluss geben.

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Es ist ein früher Tod: Eisbären in freier Wildbahn werden durchschnittlich zwischen 15 und 18 Jahre alt. Foto: ddp

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